START

Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder
und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen, graue Nebel wallen,
kühler weht der Wind.

Wie die volle Traube an dem Rebenlaube
purpurfarbig strahlt !
Am Geländer reifen Pfirsiche mit Streifen
rot und weiß bemalt.

Flinke Träger springen und die Mädchen singen,
alles jubelt froh!
Bunte Bänder schweben zwischen hohen Reben
auf dem Hut von Stroh.

Geige tönt und Flöte bei der Abendröte
und im Mondesglanz;
junge Winzerinnen winken und beginnen
frohen Erntetanz.

Worte: J.G.V.v.Salis-Seewis 1782, Weise: Friedrich Reichardt 1799
Herbst

Das Gelb; das ist die Liebe und Tränen liebreich.
Der Wein; er sei Erinnerung und Erfahrung zugleich.
Die Kerze; ist ein Versprechen und Wärme für uns.
Die Gaben; sind Gottes Geschenk und dankbare Gunst.

Dein Mann